{"id":114,"date":"2009-07-21T11:17:15","date_gmt":"2009-07-21T11:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/elbflorace.de\/?p=114"},"modified":"2017-02-07T13:47:10","modified_gmt":"2017-02-07T12:47:10","slug":"leider-erst-als-ruckblick-tag-3-in-silverstone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/elbflorace.de\/en\/2009\/07\/leider-erst-als-ruckblick-tag-3-in-silverstone\/","title":{"rendered":"Leider erst als R\u00fcckblick: Tag 3 in Silverstone"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/elbflorace.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><\/p>\n<p>Vier Tage hat es gedauert, bevor wir uns heute zur&uuml;ck in Dresden endlich wieder melden k&ouml;nnen. Nach immer gr&ouml;&szlig;eren Problemen mit dem W-LAN in Silverstone und der dazu immer knapper werdenden Zeit, berichten wir jetzt alles was seit Donnerstag Abend passiert ist in einem gro&szlig;en Rutsch heute den ganzen Tag &uuml;ber! Aber der Reihe nach&hellip;<\/p>\n<h3>Freitag<br \/><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wwwpub.zih.tu-dresden.de\/~fstudent\/Bilder\/090717_tilttable\" alt=\"Tilt Table elbflorace\" title=\"http:\/\/wwwpub.zih.tu-dresden.de\/~fstudent\/Bilder\/090717_tilttable\" width=\"243\" height=\"183\" align=\"bottom\" \/><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wwwpub.zih.tu-dresden.de\/~fstudent\/Bilder\/090717_scruteenering\" alt=\"Tilt Table elbflorace\" title=\"http:\/\/wwwpub.zih.tu-dresden.de\/~fstudent\/Bilder\/090717_tilttable\" hspace=\"5\" width=\"161\" height=\"242\" \/><\/p>\n<p>Gr&ouml;&szlig;tes Ziel und gleichzeitig gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde f&uuml;r diesen Tag waren 5 kleine Aufkleber. Nachdem wir den Safety-Sticker f&uuml;r den Nachweis der Fahrersicherheit in unserem Fahrzeug schon am Vortag erhalten hatten, galt es als erstes gleich den an sich schwersten Test zu bestehen: das Scruiteenering . Das genau &uuml;bersetzte &bdquo;genaue Hinschauen&ldquo; geht in den Formula Student Wettbewerben deutlich &uuml;ber seine urspr&uuml;ngliche Aussage hinaus. Den in dieser von bis zu 4 Kampfrichtern (im guten Neudeutsch auch Judges genannt)  durchgef&uuml;hrten Kontrolle wird das komplette Auto auf seine Regelkonformit&auml;t und wiederum auf seine Betriebssicherheit &uuml;berpr&uuml;ft. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seien es nun Motorkenndaten, Reifenwerte, Bodenfreiheit, Lenkspiel, Benzin-Verschlauchung oder auch nur die korrekte Sicherung aller Schrauben, jeder einzelner Punkt muss ein OK von den Judges bekommen.  Und einer dieser kleinen Punkte hinderte uns dann leider auch daran, den Komplettcheck im ersten Durchgang zu schaffen, was immer ein gern gesehenes Sahneh&auml;ubchen ist, aber nur von den wenigsten Teams auf einem Event erreicht wird. So mussten wir, wie gewohnt in einer kleinen Notoperation, einen unserer Lenkanschl&auml;ge noch ab&auml;ndern und dar&uuml;ber hinaus eine Schlauchschelle des Benzin-Versorgungssystems gegen eine Sicherheitsschlauchschelle wechseln.&nbsp;<\/p>\n<p>Damit konnte unser Rennwagen dann gegen Mittag endlich auch mit englischer Korrektheit seinen zweiten Aufkleber sichern. Mit diesem ging es dann auch direkt zum ersten Tankstopp, um beim wohl spektakul&auml;rsten aller Test seine Dichtheit zu beweisen. Beim sogenannten Tilt-Table wird das Fahrzeug auf einer Kippplatte seitlich auf 45&deg; Neigung  angestellt, wobei keinerlei Fl&uuml;ssigkeiten austreten d&uuml;rfen, und 60&deg; Neigung musste Arundo &uuml;berstehen, ohne umzukippen. F&uuml;r uns war beides kein Problem und so war Aufkleber Nummer 3 auch gesichert.<\/p>\n<p>Zwischen all den Tests und Nachweisen kam dann auch f&uuml;r uns pers&ouml;nlich einer der interessantesten  Momente des Wochenendes: Kampfgewicht messen! Und wie erwartet haben wir endg&uuml;ltig den Nachweis, dass wir unser prim&auml;res Saisonziel erreicht haben. Mit 238,5 kg kann Arundo seinen gro&szlig;en Bruder Arcus um gute 20 kg hinter sich lassen.<\/p>\n<p>Aber an diesem Punkt muss man leider sagen, das f&uuml;r uns eine recht gro&szlig;e Pechstr&auml;hne seinen Anfang nahm. Den Anfang nimmt diese Str&auml;hne mit einem f&uuml;r uns eigentlich sehr sch&ouml;nen Moment, der in seinem Resultat uns, und vorallem unseren Mitgereisten LKW-Fahrer, zwar stolz macht, aber gleichzeitig in Zugzwang bringt. Beim Noise-Test gilt es &bdquo;eigentlich&ldquo; nachzuweisen, dass jedes pr&auml;sentierte Auto unter 75%iger Motorenlast die Grenze von 110 dB Lautst&auml;rke nicht &uuml;berschreitet. Hierf&uuml;r werden die Autos normalerweise wesentlich lauter ausgelegt, um im Nachhinein mit Glas- oder Stahlwolle im Schalld&auml;mpfer die Lautst&auml;rke auf ein g&uuml;ltiges Niveau zu senken (und dabei, wenn auch minimal Leistung einzub&uuml;sen). Also ging es zu unserem ersten &bdquo;unged&auml;mpften&ldquo; Versuch, der auch direkt eine gr&ouml;&szlig;ere Menschenansammlung mit sich brachte: 117,5 dB macht unseren Kleinen gef&uuml;hlt fast 4mal so laut wie zugelassen. Mit einem jetzt endlich zufriedenen LKW-Fahrer, dem inoffiziellen und nicht best&auml;tigten Titel der lautesten Fahrzeugs vor Ort und einem jetzt auf ordnungsgem&auml;&szlig; gestopften Schalld&auml;mpfers ging es gegen 15 Uhr dann ein zweites Mal an den Start.&nbsp;<\/p>\n<p>Aber ab diesem Punkt wollte der englische Wettergott mal zeigen, dass er auch Krach machen kann. Mit  unglaublicher Best&auml;ndigkeit regnete es von diesem Punkt an ohne Unterbrechung. Damit war der Tag f&uuml;r uns gelaufen, denn der Noise Test liefert bei Regen keine brauchbaren Ergebnisse mehr, und ohne diesen war jegliches weiteres Handeln f&uuml;r uns unm&ouml;glich. Damit ergab sich f&uuml;r Samstag schon von vorneherein ein ernstes denn mit zwei ausstehenden Test, darf man an keinem der eigentlichen Rennen teilnehmen.&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wwwpub.zih.tu-dresden.de\/~fstudent\/Bilder\/090717_designreport\" alt=\"designreport\" title=\"designreport\" hspace=\"5\" width=\"214\" height=\"142\" \/><\/p>\n<p>Ein zweites gro&szlig;es Kapitel am Freitag waren die sogenannten &bdquo;Static Events&ldquo;. Dabei muss in 3 Vortr&auml;gen das Team seine Entscheidungen in Sachen Design, Kosten und Vermarktung pr&auml;sentieren und verteidigen. Da f&uuml;r diese Events noch in Silverstone eine genaue Analyse uns &uuml;bergeben wurde k&ouml;nnen wir mit guten Gewissen sagen: Wir haben uns in Silverstone sehr gut verkauft.&nbsp;<\/p>\n<p>Leider sorgten eine &uuml;berzogene Frist zur Einreichung der Dokumente sowie der besonders im Vergleich gerade mit indischen Teams um das bis zu dreifach h&ouml;here Preis unseres Autos f&uuml;r einiges an Punktabz&uuml;gen in diesen Kategorien, sodass wir f&uuml;r unseren Kostenreport nur den 74 Platz, f&uuml;r unseren Designreport einen im Mittelfeld liegenden 42 Platz und f&uuml;r unsere Verkaufspr&auml;sentation einen guten 31. Platz sichern konnten. Mit diesen ersten Ergebnissen ging es also Freitag Abend f&uuml;r alle extrem zeitig ins Bett, um&hellip;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in Deutsch. Vier Tage hat es gedauert, bevor wir uns heute zur&uuml;ck in Dresden endlich wieder melden k&ouml;nnen. 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