In einer Zeit ohne Taschenrechner und Computer…

Mit mehr als 30 Jahren Motorsporterfahrung konnte Helmut Tschernoster Mitte Januar die Elbfloracer mit seinem Vortrag in den Bann ziehen.

Helmut Tschernoster war bereits zu DDR-Zeiten in den 60iger Jahren begeisterter Motorsportfan und verfolgte so ziemlich alle Rennen, die stattfanden. Besonders hatten es ihm dabei die Sportwagen angetan.

Da die Rennwagen von Heinz Melkus oder der tschechischen Konkurrenz auf Rahmen von Straßenfahrzeugen basierten, was Nachteile mit sich brachte, entschied sich Tschernoster aufgrund seiner Erfahrungen aus der Luftfahrt bei der Entwicklung seines "TR Spider" dafür, das Hauptchassis aus Alublechen zusammenzunieten. 

In einer Zeit, in der weder Taschenrechner noch Computer zur Verfügung standen, musste er alle Zeichnungen für den Bau des Fahrzeuges noch am Reißbrett machen. Dafür untersuchte er während der Rennen verschiedenste Fahrwerks- und Karosseriekonzepte. Auch bei der Fertigung musste viel improvisiert werden, da die benötigten Teile oft einfach nicht vorhanden waren.

Heute noch nimmt Tschernosters Sohn Jan mit diesem Fahrzeug an verschiedenen Events teil. Dafür wurde der Bolide natürlich über die Jahre mit fortschrittlichen
Komponenten ausgestattet. Im Augenblick tüfteln Vater und Sohn sogar an einem völlig
neuen Wagen!

An dieser Stelle möchten wir Herrn Tschernoster für die Zeit und hilfreichen Tipps, welche er uns mit auf den Weg geben konnte, herzlich bedanken! Spätestens auf dem von ihm organisierten Motorsportareal auf der Automesse Dresden 07.-09.03. werden wir uns wiedersehen.