Deckelform von PCK

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Für den Deckel am Monocoque von Murph-E konnten wir einen Fertigungspartner gewinnen, der für ein E-Auto eher ungewöhnlich ist: Die PCK Raffinerie aus Schwedt an der Oder fertigte für unsere Leichtbauer eine Negativform. Das 1958 gegründete Unternehmen hat sich auf die Verarbeitung von Rohöl zu Mineralöl- und petrochemischen Produkten spezialisiert. Hauptprodukte sind Diesel, Benzin, Kerosin, Flüssiggas, Heizöle und Bitumen. Rund 12 Millionen Tonnen Rohöl werden jährlich am Standort in der Uckermark weiterverarbeitet. Zudem war PCK eine der ersten Raffinerien in Deutschland, die Biokraftstoffe eingesetzt hat und stellt selbst hochwertige Biokraftstoff-Komponenten her.
Die meisten unserer Laminierformen bestehen aus Holz oder Ureol. So war es eine kleine Besonderheit, dass die Deckelform aus einem Aluminiumblock gefräst wurde. Der Deckel selbst dient einerseits als Abdeckung und Schutz für die Motoreinheit, soll aber gleichzeitig auch als Versteifung für das Monocoque dienen. Durch dieses Herstellungsverfahren der Form wurde der komplexen Anforderung des Teils und den damit verbundenen Fertigungstoleranzen entsprochen. Außerdem bietet sie den Vorteil, dass höhere Stückzahlen bei gleicher Qualität gefertigt werden können – was uns in der nächsten Fertigungsphase zugute kommt.

Im Namen von Elbflorace e.V. möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Ansprechpartner Herrn Schulze und bei Herrn Kirchner bedanken, der die Fertigungsleitung für die Form übernommen hat.